Rezept: Blumenkohl-Kartoffelgratin fast ohne fix-Produkte

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7 min read

Eigentlich stelle ich an dieser Stelle immer eine Box vor, allerdings glaube ich, dass Euch dieses mit der Zeit nicht nur etwas langweilig wird, sondern auch und vor allem gibt es auch andere schöne Themen. So möchte ich Euch heute von einem Rezept erzählen, das ich in der vergangenen Woche zubereitet habe. Hierbei wollte ich einmal etwas anderes ausprobieren. Tatsächlich probiere ich es im Alltag immer mal wieder gern aus, auf etwaige Fertigprodukte zu verzichten. Mit Tüten kochen kann ja bekanntermaßen nahezu jeder. Ohne diese Zusätze zu kochen, ist da schon vergleichsweise schwer und angeblich auch zeitaufwendig. Nun, in dieser Woche hatte ich tatsächlich mal ein wenig Zeit da mein Laptop kaputt war konnte ich diese auch nicht im Internet vertrödeln.

Stattdessen ging ich also in die Küche, machte meinen Kühlschrank auf und überlegte. Meine Tochter hatten wir kürzlich erzählt, dass jemand aus ihrem Bekanntenkreis etwas mit Blumenkohl zubereitet habe. Das kann ich auch, dachte ich.

Der Einkauf und die benötigten Zutaten

Zunächst einmal stellte ich fest, dass ich gar keinen Blumenkohl zu Hause hatte, aber das lässt sich ja ändern. Also kaufte ich zunächst einmal einen kleinen frischen Blumenkohl und ging damit wieder nach Hause.

Blumenkohl-Kartoffelgratin mit Kochschinken: ein Selbstläufer

Zuhause nahm ich dann besagten Blumenkohl und putzte ihn vorsichtig mit einem Tuch. Achtung: Blumenkohl sollte wie jeder andere Kohl besser nicht zu intensiv gewaschen werden, das zerstört nämlich einige sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralien, die sich sonst wunderbar dazu eignen, zu einem gesunden Stoffwechsel beizutragen.

Dann legte ich ihn erst einmal zurück und widmete mich den Kartoffeln. Kartoffeln hatte ich ja Gott sei Dank noch meiner Küche liegen, denn sie gehören bei mir eigentlich zu den täglichen Nahrungsmitteln. Nun schielte ich erst einmal eine geeignete Menge für zwei Personen. Über diese Menge kann jeder für sich selbst entscheiden, allerdings dürfen es auch nicht so viele sein, denn die Auflaufform teilen sich die Kartoffeln ja noch mit dem Blumenkohl, dem Kochschinken, dem Käse und der Sauce und ein überlaufen der Auflaufform ist so ziemlich das letzte, was ich haben wollte. Nachdem ich die Kartoffeln also geschält hatte, schnitt sich die Kartoffeln in dünne Scheiben. Schließlich teilte ich den Blumenkohl in einzelne Röschen. Die Kartoffeln konnten währenddessen für rund 20 Minuten vor sich hin köcheln. Schließlich nahm ich den Topf mit den Kartoffeln herunter, legte mir die Kartoffelscheiben bereits in die Auflaufform und wiederholte die Prozedur mit dem Blumenkohl. Bevor ich schließlich im Anschluss dem Blumenkohl in die Auflaufform gab und beides gut vermischte. Abschließend gab ich noch zwei Scheiben Kochschinken, die ich vorher in kleine Würfel geschnitten hatte.

Die Sauce und warum die Sauce Hollandaise ohne ein Fixprodukt aufwendig ist

Ich gebe zu, ich habe mich bis dahin so ganz ohne Fixprodukt eigentlich ganz gut geschlagen. Auf ein Fertigprodukt konnte ich aber nicht verzichten, da es ansonsten sicherlich noch eine gute dreiviertel Stunde länger gedauert hätte. Die Sauce Hollandaise von Gefro vertrage ich aber, sodass dies immerhin kein Problem war. Also rührte ich sie schnell in einem Topf auf dem eingeschalteten Ofen an, wie ich es vor auf der Dose gelesen hatte, und gab sie im Anschluss über dem Blumenkohl, die Kartoffeln und den Kochschinken, die sich ja bereits in der Auflaufform befanden. Bevor das ganze nun noch einmal für 25 Minuten in den Ofen kam, wurde es noch mit Käse bestreut. Hierbei haben wir uns für Gauda entschieden, man kann aber genauso gut auch Emmentaler, Cheddar oder anderen Käsesorten seiner Wahl verwenden. Ebenso wie man als Vegetarier den Kochschinken natürlich durch eine vegetarische Alternative ersetzen. Seht es mir nach, dass ich hier gerade keine nennen, denn ganz egal, womit man das Gratin am Ende abrundet, am wichtigsten ist es doch, dass es schmeckt.

Resteverwertung: Ein flexibles Gericht

Ganz allgemein möchte ich sagen, dass sich dieses Gratin ganz wunderbar zur Resteverwertung anbietet. Bevor jemand fragt, welche um welche Reste es geht, wieder haben für dieses Gratin zwar extra eingekauft, wird aber ein paar Reste im Kühlschrank hat, kann den Blumenkohl auch durch ein anderes Gemüse ersetzen. Ein ähnliches Gericht habe ich beispielsweise auch schon mal mit Rosenkohl gegessen. Und auch die Sauce lässt sich variieren. Allerdings sollten die Zutaten wahllos gewählt werden, sondern zueinander passen.

Lecker und günstig

Ich bin davon überzeugt, dass es dieses Gericht zukünftig öfter bei uns geben wird, denn es ist nicht nur lecker, sondern auch noch günstig. Denn aufgrund seiner Variabilität, bietet es sich zum einen zur Resteverwertung an, zum anderen aber auch zum Sparen. Durch den Käse und die Sauce ist es sehr sättigend und hält lange vor. Zumindest hat es bei uns problemlos dafür gesorgt, dass wir selbst am Abend nur eine halbe Scheibe Brot aßen. Wer sich jetzt fragt, ob sich dieses Gericht auch für eine Party oder ein Familienfest eignet, möchte ich ebenfalls noch etwas anmerken.

Ein Familiengericht, kein Party-Spaß

Schon häufiger wurde ich bei Familienfest, ob ich nicht einen Salat oder eine Suppe beisteuern möchte, was ich auch gerne mache, dieses Gratin bietet sich als Familienessen an, da man es praktisch flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen kann. Hier stellt sich zum einen die Frage, wie viele Personen ich eigentlich am Tisch sitzen habe, zum anderen heißt es natürlich auch, dass jeder seinen eigenen Geschmack hat. Kinder zum Beispiel mögen nicht unbedingt immer gerne Blumenkohl, obwohl das Gemüse ja eigentlich eher mild ist. Zum Glück ist dieses Gericht so variabel, dass es nicht nur erweitert, sondern auch variiert werden kann. Somit bietet es sich vor allem für Familien an. Die Kartoffeln könne man zum Beispiel auch Nudeln ersetzen, sodass auch Kinder auf einmal das Gemüse mögen.

Fazit

Wichtig ist, dass es schmeckt und bei diesem Gericht kann ich sagen, dass es nicht nur mir, sondern auch meiner Tochter sehr gut geschmeckt hat. Bereitet man eine größere Portion zu, kann man es problemlos auch noch am nächsten Tag aufwärmen. Ich hatte sogar den Eindruck, dann schmeckt es gleich noch einmal so gut. Fakt war aber, dass wir für den nächsten Tag kaum noch etwas übrig hatten, denn es war wirklich ein Genuss. Für alle, die es jetzt nachkochen möchten guten Appetit!

 

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