O zapft is’! Oktoberfest seit einer Woche

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Nun läuft das Oktoberfest schon seit etwa einer Woche und auch wenn ich selbst natürlich kein Wiesenbesucher bin, freue ich mich jedes Jahr auf die bayerische Küche.

Wie in jedem Jahr gab es bei uns in der letzten Woche an einem Abend sowohl Laugenbrezel, Weißwurst und süßem Senf, als auch Obazda, die bayerische Käsespezialität mit Kümmel und anderen Gewürzen.

Das alles essen wir in der Regel nur während das Oktoberfest, auch wenn es mittlerweile so etwas wie Laugenbrezel ja ganzjährig überall zu kaufen gibt. Gut, wir machen eine Ausnahme, wenn die Magen-Darm-Grippe vorherrscht, aber sonst warten wir immer bis zum Oktoberfest und freuen uns darauf.

Ein Oktoberfest ohne Bier?

Tatsächlich staunte ich nicht schlecht, als sich die diesjährigen Preise für eine Maß Bier beim aktuellen Oktoberfest erfuhr, denn Oktoberfest und Bier das gehört einfach zusammen, obwohl ich es selber gar nicht trinke, und es das auch bei mir in der Verbindung mit dem Oktoberfest Essen nicht gibt, meistens trinke ich dazu einfach ein Glas Mineralwasser, eine Fanta, oder was auch immer. Aber die Preise für Oktoberfest finde ich schon ziemlich happig.

Gott sei Dank brauche ich ja nicht dahin fahren, denn ich koche mir einfach meine Weißwurst selbst, backe mir die Laugenbrezel einfach auf und genieße den süßen Senf zu beidem. Trotzdem frage ich mich natürlich, ob es nicht doch einen atmosphärischen Unterschied gibt.

Nun, ich kann mir nicht ganz sicher sein, denn natürlich ist die Atmosphäre beim Oktoberfest geselliger, euphorischer und definitiv anders als bei mir im Wohnzimmer oder in der Küche. Aber ist sie deshalb gleich schlechter?

Geselligkeit und Traditionen

Ich bin nicht unbedingt immer und zu jeder Zeit gleich gesellig, das möchte ich auch gar nicht sein, vielmehr freue ich mich über die Gelegenheit etwas zu genießen, dass es im Verlauf des Jahres nur sehr selten gibt. Das Oktoberfest ist für mich also eine ähnlich gute Stimmung, die die Grillpartys im Sommer, Erntedank und Halloween im Herbst, die Bratäpfel an St. Martin oder die Maroni nach dem ersten Frost.

Ja, es gibt so traditionelle Dinge, die jedes Jahr aufs Neue wieder gerne mache. Das Muschelessen gehört da auch für mich dazu. All diese Kleinigkeiten haben für mich ihre völlig eigene Atmosphäre und sind doch auf ihre Weise besonders.

Ein kurzes Herbst-Intermezzo

Tatsächlich scheint es in diesem Jahr so zu sein, das es schon früh nachts knallig kalt wird, sodass ich davon ausgehen muss, ist der Winter in diesem Jahr ausgesprochen früh kommt. Der Herbst gibt und somit also nur ein kurzes Intermezzo, befürchte ich fast, aber dieses kurze Zwischenspiel zwischen den mega warmen und hellen doch recht kalten frostigen Passagen möchte ich genießen, eben indem ich solche Traditionen jedes Mal wieder aufs Neue aufleben lassen. Meine Familie kennt mich schon, lädt sich selbst dann auch schon mal zum Bratapfelessen ein oder bringt Laugenbrezel vorbei. Meist sind diese Ideen damit verbunden, dass sie sich an meinen Traditionen in irgendeiner Form beteiligen möchten, was sich jedes Mal aufs Neue überrascht zu Kenntnis nehme.

Nur noch 86 Tage bis Weihnachten

Tatsächlich kam es für mich auch sehr überraschen, dass meine Verwandtschaft mitteilte, dass sie auch in diesem Jahr wieder selbst verständlich Weihnachten bei mir verbringen möchten. Aber dieses Mal bin ich immerhin vorbereitet, es wird Kartoffelsalat und Würstchen geben, die ich als Kind immer an Weihnachten bekam. Auch schon wieder so eine Tradition, die ich da dann wieder mal aufleben lassen möchte. Aber überrascht darüber, dass gleich mehrere Verwandte an Heiligabend zugegen sind, war ich eigentlich nicht, auch wenn ich eigentlich ein gemütliches und kleines Heiligabend fest genießen wollte, aber ich habe ja jetzt Gott sei Dank noch 86 Tage mich darauf einzustellen.

Es ist schon erstaunlich, wie dicht beieinander das Oktoberfest und das Weihnachtsfest eigentlich sind und ehe wir uns versehen, ist es schon wieder Frühling und die Bäume teilen wieder aus. Noch sind viele Bäume recht grün, aber sie fangen an ihr Farbenspiel umzusetzen. Gelb und rot habe ich schon gesehen.

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